Kronshof-Special 2026 – Tag 1

Kronshof-Special 2026 – Tag 1

Tag 1 mit Spitzenleistungen in V1 und PP1

Schon am ersten Tag hat sich der Besuch und hat sich das Zuschauen gelohnt: Einen riesengroßen Viergangpreis (53 Starter an Tag 1 auf dem Kronshof) schloss Lena Maxheimer auf ihrem mit ebenso riesengroßer Mechanik gesegneten Tvistur frá Kjarna als Führende ab und knackte in ihrem starken Solo sogar die Acht-Punkte-Marke. Frauke Schenzel auf T2-Weltmeister Hulinn frá Breiðstöðum, Jolly Schrenk mit Aris von den Ruhrhöhen, Elisa Graf mit Eiður vom Habichtswald und Lilja Thordarson auf Hjúpur frá Herríðarhóli folgen dem Duo aus Ratingen als Direkt-Qualifikanten ins A-Finale am Pfingstmontag. Beste junge Reiterin U21: Lina Klaskala mit ihrem coolen T2-Tölter Straumur frá Eskifirði.

Frauke Schenzel gelang mit einem sehenswerten Trio aus dem V-Jahrgang (2021) ein komplett edelmetallenes Treppchen in der FUV5: sie gewann mit Vísir vor Viti und Viðja vom Kronshof und dementsprechend mit gleich drei Rössern aus der eigenen Zucht von den stolzen Vätern Sörli från Skáneyland, Mökkur frá Flagbjarnarholti und Grímur frá Efsta-Seli.

Bei den Sechsjährigen drangen Elisa Graf und ihr glänzender Schimmelhengst Víkingur von der Wechter Mark (V: Kveikur frá Stangarlæk) aus der Zucht der Familie Richters im nördlichen Münsterland in die Kronshof-Phalanx ein und holten die Silbermedaille im Sandwich zwischen Fraukes tollem Tjörvi (V: Óríon vom Kronshof) und der Stute Tildra vom Kronshof (V: Mökkur). Beste Paarung in der Fünfgang-Vorrunde (F2) waren Lilja Thordarson mit Einþór vom Íshof vor Lena Maxheimer auf Pierre Hoyos’ MEM-Champion Goðasteinn frá Haukagili Hvítársíðu und Lokalmatadorin Svenja Schenzel und ihrem selbstgezogenen Teigur-Sohn Andlangur vom Buchengrund. Wir gratulieren ganz herzlich!

Und dann der Paukenschlag auf der Passbahn: Laura Enderes und Fannar von der Elschenau sind nicht nur Weltmeister in der Passprüfung und hatten “mal eine gute Woche in der Schweiz”, sondern die Kontinuität, mit der die zusätzlich Deutschen und Mitteleuropäischen Meister ihr mittlerweile auf allerhöchstem Niveau perfektioniertes Programm bei Wind und Wetter und auf Bahnen mit ganz unterschiedlichen Charakteristiken darbieten, ist wahrlich exzellent.

Und so sahen die Konkurrenten im heutigen PP1-Wettstreit auf der langen Geraden am Kronshof ehrlicherweise nur noch Lauras und Fannars Rücklichter.

Gratulation dem Duo vom Domblick nahe Köln, das in der nächsten Aktualisierung der Weltrangliste auch in dieser Statistik Platz 1 erklimmen wird … und das mit seinen 9,29 Punkten beim Kronshof-Special (9,17 im ersten und 9,42 Punkte im zweiten Lauf mit 9,5er Legen und Zurücknehmen, 9er Passqualität und glatten 8 Sekunden auf der Uhr) ein weiteres Kapitel Geschichte schreiben wird. Bislang betrug nämlich die höchste im WorldRanking der FEIF erzielte Note einer PP1 9,21 Zähler … kurioserweise aufgestellt von der 2023er Weltmeisterin Fjalladís frá Fornusöndum, die heute unter dem siebenmaligen Pass-Weltmeister Beggi Eggertsson Silber gewann. Bronze holten sich – genau wie auf der WM in Birmenstorf – Ladina Sigurbjörnsson-Foppa aus der Schweiz und Styrla fra Skarstad. Wow, was für ein Bewerb!

Elfa Ósk Eggertsson gewann die Youngster-Wertung der PP1 mit Ópal fra Teland vor Lilja Mehlitz auf Salvör vom Lindenhof und vor Janno Simmchen mit Brá frá Laugarbökkum, früher am Tage hatten Ladina und ihre “Neue”, Orrustuþota frá Lækjamóti II, bereits die S4.PP1 vor Viola Berning mit Galsi vom Uhlenhof und vor Carlotta Groth auf Mjölnir vom Uhlenhof für sich entschieden. Auf Lauras Triumph stieß Team Germany jedenfalls anschließend an und ließ die Pass-Meisterin und ihren Fannar gebührend hochleben. Ein Wiedersehen mit den beiden gibt’s am Pfingstmontag – dann im Speedpass und erneut live hier vor Ort und bei EYJA TV.

Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns auf mehr – am Samstag sind wir ab 8 Uhr wieder zur Stelle, dann u.a. mit dem Fünfgangpreis, den Töltpreis-Soli und den ersten Läufen der Passrennen.