Der Sonntag in Ellringen bot den Zuschauern spannenden Sport, starke Nachwuchspferde und viele beeindruckende Vorstellungen auf dem Oval. Besonders die Futurity-Prüfungen standen im Mittelpunkt und zeigten einmal mehr die Qualität der jungen Islandpferde.
Bei den fünfjährigen Futurity-Töltern setzte sich Frauke Schenzel mit dem auffälligen Farbwechsler-Hengst Vísir vom Kronshof an die Spitze. Rang zwei belegte ebenfalls Frauke Schenzel mit Védís vom Kronshof, gefolgt von Gerd Flender auf Kandís vom Breitenfeld.
Auch die Perspektiv-Tölter des Jahrgangs 2020 überzeugten mit ausdrucksstarken Auftritten. Den Sieg sicherten sich Frauke Schenzel und der frisch auf der FIZO Verden mit einem Elitesiegel ausgezeichnete Tjörvi vom Kronshof. Elisa Graf erreichte mit dem von den Richtern besonders für Ausdruck und Energie gelobten Mjöður von der Wechter Mark Rang zwei, ex aequo mit Frauke Schenzel und Táta vom Kronshof.
In der T2 übernahmen Stefan Schenzel und Ósk frá Stað mit einer harmonischen und taktklaren Vorstellung die Führung. Lena Maxheimer mit Tvistur frá Kjarna sowie Josefin Þorgeirsson auf Galsi vom Maischeiderland folgten auf den weiteren Plätzen. Beste junge Reiterin wurde erneut Lina Klaskala mit Straumur frá Eskifirði.

Die Spitzenplätze in der S2.T3 gingen an Elisa Graf mit Mars frá Fléttuvöllum vor Lilja Thordarson auf Hrönn frá Hlemmiskeiði 2 und Charlotte Hütter mit Hersir frá Árbæ. In der S2.T4-Vorrunde konnten sich Charlotte und Hersir zudem noch eine Pole Position sichern.
Die B-Finals in T1, V1 und F1 entschieden Anna-Lisa Zingsheim mit Glaður frá Kálfhóli 2, Stefan Schenzel auf Mökkur frá Flagbjarnarholti sowie Julie Christiansen mit Djáknar frá Selfossi für sich.
Ein gelungener Turniertag mit hochklassigem Sport, vielversprechenden Nachwuchspferden und bester Stimmung in Ellringen.

Auch die Nebenplatzprüfungen fanden am Sonntag statt und sorgten für abwechslungsreiche Unterhaltung. Besonders viel Freude bereitete die liebevoll gestaltete Rallye rund um das Thema Island, bei der die Teilnehmer:innen ihr Wissen und ihren Teamgeist unter Beweis stellen konnten. Auch bei den Geschicklichkeitsaufgaben waren Konzentration, Können und Spaß gefragt. Einen gelungenen Abschluss fand der Tag schließlich mit dem Mannschaftsviergang, bei dem die Reiterinnen und Reiter noch einmal gemeinsam ihr Können präsentierten.

